Höhenstufen in den Anden

 Eine exemplarische, virtuelle Erkundung

„Höhenstufen und Vegetation“ in den Anden

mit

Google Earth Pro

 

 

Neben mehreren Routen durch die Anden am Äquator werden Ortsmarkierungen mit Streetview -Anzeigen, Höhenangaben usw. gezeigt.

Die Inhalte sind Beispiele dafür, wie man ein Profil durch die Anden realitätsnäher erfassen  kann.

Mir erscheint es lohnenwert, die gängigen Profildiagramme als auch Lehrfilme mit dieser virtuellen Erschließung des Raumes zur verbesserten Raumwahrnehmung im Unterricht auszuprobieren.

Höhenstufen in den Anden (Ecuador) – KMZ-Datei

Höhenstufen in den Anden (Ecuador) – KML-Datei
Diese Datei ist in der Web-Version, allerdings nur mit den Browser Google Chrome lauffähig.
Link zum Vulkan Antisana (höchster Punkt im Profil) in der Web-Version unter Chrome…

 

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Spielidee „Blitzinfo“

Hintergrund

Hintergrund dieser Spielidee ist die Beobachtung, dass insbesondere Schülerinnen und Schüler in der Unter- und Mittelstufe pauschal in Google und dort häufig sofort in Google Bilder suchen. Da Browser häufig   in den Grundeinstellung   die Suchmaschine Google eingestellt haben, verstärkt sich diese Tendenz.

Dazu kommt, dass Inhalte im Alltag oberflächlich rezipiert werden (unzureichende Reflexion) und Quellen  der Inhalte nicht angegeben und  hinterfragt werden.

Der Zugang über Wikipedia zu Sachinformationen wird hingegen erstaunlicher Weise immer von einigen der Klassen als unzuverlässige eingeschätzt. Diese Einschätzung haben die Kinder und Jugendlichen in der Regel durch  Bemerkungen der Eltern und auch  von Lehrkräften.

Ganz im Gegenteil zu dieser Einschätzung sehe ich Wikipedia als besonders geiegnet, sich mit Informationen auseinanderzusetzen. Sie sind dort in ihrer Enstehung dokumentiert, Urheberrechtsfragen werden aktiv thematisiert und die Entstehungsgeschichte sowie Diskussionen um die Inhalte können  unmittelbar in der Wikipediaumgebung eingesehen werden. Zusätzlich gibt es über die Seite wikibu.ch Anregungen und optische Hilfen, die vorhanden Informationen durch statistische Daten aus Wikipedia auf die Wahrscheinlichkeit ordentlicher inhaltlicher Darstellung zu überprüfen.

Da das Google fixierte Suchverhalten in der Regel  reflexartig angewendet wird, führen aufklärende und methodische Hinweise aus meiner Erfahrung nicht zum erwünschten Erfolg, differenzierter in die Suche einzusteigen.

Blitzinfo kann dazu beitragen, die Routinen aufzubrechen!

Anmerkung zum allgemeinen Suchverhalten: Entdeckt man, dass Wikipedia zu kompliziert informiert, dann gibt es immer noch die Möglichkeit, eine der sogenannten „Kindersuchmaschinen“ zurate zu ziehen.

Blitzinfo

Spielidee (Beispiel Erdkunde)

Klassenwettkampf mit folgenden Regeln:

  • Wer zuerst eine Präsentationsfolie mit einem gut im Klassenraum erkennbaren Darstellung (Bild, Diagramm, Karte usw. ) mit vereinfachter Quellenangabe (Link) aus Wikipedia in einem gemeinsamen Klassenordner abgespeichert hat, darf diese zentral vorführen.
  • Die Inhalte basieren auf Begriffe, die die Lehrkraft anschreibt oder laut und deutlich sagt.
    • Beispiel „Rom“
    • Lagebeschreibung und Bedeutung
  • Punkteverteilung:
    Wer vorträgt, erhält 5 Punkte!
    Nicht eingehaltene Regeln gibt Punktabzüge (z.B. keinen Link, zu kleine Darstellung, inhaltliche Fehler usw.)!

 

Anwendung

Das Spiel kann mit unbekannten Themen (vemeintliches Allgemeinwissen) als auch   zur Wiederholung  von Unterrichtsinhalten angewendet werden. Es ist auch möglich, in Partner- bzw. Kleingruppenarbeit zu spielen.

 

Erfahrung und Wirkung

  • Die Klassen sind durch den Wettkampf motiviert.
  • Die Klassen üben Bedienungsroutinen, die nicht den eigenen Gewohnheiten entsprechen.
  • Die Punkteermittlung hält das Gleichgewicht zwischen Schnelligkeit und sachlicher Richtigkeit.
  • Kommunikation und Kooperation wird bei Partner- bzw. Gruppenarbeit gefördert.
  • Die Bewertung der Präsentation (größe der Darstellung und Quellenangabe als Link) unterstützt die Präsentationskompetenz.
  • Die Festlegung auf ein statisches, visuelles Medium und die Aufgabe, dieses Medium für die Erklärungen zu nutzen, fördert das richtige Verhältnis zwischen Mediendarstellung und Vortrag.

 

Beispiele
(aus urheberechtlichen Gründen sind hier die kompletten Quellenangaben enthalten!)

Rom (Lage und Bedeutung)

Plattentektonik (Folgen der Bewegungen an den Plattengrenzen)

Mittelalterliche Stadt (mindestens 3 typische Merkmale)

Mögliche Vortragsinhalte sind in Stichworten im Notiz-Feld unter der Folie vermerkt!

 

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Google Earth in der 2. Phase der Lehrkräfteausbildung

Unterrichtsideen für verschiedene Fächer

 

Hinweis: Alle angegebenen Beispiele sind im Dateiformat für Google Earth (KMZ-Datein) angelegt und starten bei der Auswahl automatisch in der Programmumgebung!

 

Themen nach Fächern

 

Fremdsprachen, auch Deutsch

Vertonungen von Touren in Google Earth Pro (GEP), die in Videoclips umgewandelt werden

  • Ortsbeschreibungen, z.B. von realen Orten aus Romanen
  • virtuellen Reisen an im Unterricht behandelten Orten in den Fremdsprachen
  • Reportagen

Beispiel Rundflug Paris      (KMZ-Datei)

 

Biologie

  • Eingriffe des Menschen in Ökosysteme erkunden

Beispiel Regenwald  (KMZ-Datei)

 

Politik

  • Politische und wirtschaftliche Zusammenhängen veranschaulichen
  • Quellen zu politische oder wirtschaftlichen Inhalten veranschaulichen bzw. auch überprüfen

Beispiel Gazastreifen und Israel   (KMZ-Datei)

 

Geschichte

  • Entwicklungen unter Einbeziehung historischer Luftbilder und Karten durch Overlay visualisieren, beschreiben, auswerten und beurteilen
  • Zurückliegende politische und wirtschaftliche Entscheidungen durch die Einflüsse geographischer Grundbedingungen veranschaulichen und verstehen

Beispiel Historische Karten von David Rumsey

 

Erdkunde

  • Raumbewusstsein mit unterschiedlichen Blicken auf die virtuelle Erde entwickeln
    • Raum als Container (System Erde in seinen vernetzten Komponenten)
    • Raum in seinen Lagebeziehungen für das politische und wirtschaftliche Handeln
    • Raum in seiner emotionalen, subjektiven Wahrnehmung
    • Raum in seiner sozialem, technischen und politischen Konstruiertheit

Beispiel Wassereinzugsgebiet Chosica Lima Peru.kmz

 

Mathematik

Literaturhinweis für Mathematik

Virtuelle Reisen – Google Earth im Mathematikunterricht von Jens Mittag (2015)

Voransicht vom Raabe Verlag

  • Orte anhand von geografischen Koordinaten finden/aufsuchen
  • Addition, Multiplikation und Quadrieren von Dezimalzahlen
  • Flächeninhalt von Rechtecken und Quadraten
  • Runden von Dezimalzahlen, Division von natürlichen Zahlen
  • Höhen im Dreieck, Flächeninhalt von Dreiecken, Addition und Multiplikation von
  • Dezimalzahlen, Zerlegung von Vierecken in zwei Dreiecke zur Flächeninhaltsbestimmung, Flächeninhaltsbestimmung durch Triangulierung Flächeninhalt von Dreiecken
  • Trigonometrische Beziehungen im rechtwinkligen Dreieck Satz des Pythagoras
  • Volumen und Oberfläche von Pyramiden, Prismen und Zylindern
  • Rechnen in nicht rechtwinkligen Dreiecken, Kosinussatz, Sinussatz, Winkelbeziehungen
  • Umfang und Flächeninhalt von Kreisen, Volumen und Oberflache von Kugeln Zylindervolumen Flachen- und Körperberechnung, Trigonometrische Berechnungen

 

Beispiel  Cheops-Pyramiden (KMZ-Datei)

 

Zu alle Themen können auch in  GEP „Thematische Karten“ mit Legenden angelegt werde, die in hoher Auflösung auch ausgedruckt werden können!

 

Medialitätsbewusstsein und Medienethik als fächerübergreifende Aufgabe siehe Beispiel:

Clip: 100% proof God is real or Google Earth is fake

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Basics Präsentation

Grundlagen der Foliengestaltung

für eine mediengestützte Präsentation

 

Dass ein Vortrag durch Medien unterstützt wird und nicht umgekehrt die Mediendarstellungen den Vortrag dominieren,  gelingt  nur unter Beachtung  verschiedener gestalterischer Aspekte.

Diese sind wiederum nur grundlegende Richtwerte, die dann nicht beachtet werden können, wenn  der Regelbruch  zur Konzentration auf den Inhalt führt.

Es sind Gestaltungsregeln zur dosierten Anwendung von Farben, der harmonischen Aufteilung der Folien und der guten Lesbarkeit sowie des Umfangs von Textinhalten mit sparsamer Anwendung von Animationen.

Das Material in Powerpoint ist als eine Selbstlernumgebung aufgebaut. Gearbeitet wird  an vorbereiteten Folien, die keine Formatvorlagen haben.  Nur zur Überprüfung der Ergebnisse wird der Präsentationsmodus genutzt. Die Aufgabenstellungen sind im Notizfeld unter den Folien angelegt. Auch sind neben den Folien für die Arbeit  Objekte  postiert, die im Präsentationsmodus nicht sichtbar sind ( z.B. ein Raster zur Drittelregel, mit der die idealtypische Aufteilung einer Folie überprüft werden kann).

Grundlagen der Foliengestaltung (pptx-Datei)

Link zu einer älteren Version…

 

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Updates bei Dischba

Die digitale Schulbank ist in einem Computerraum entstanden. Der  zumindest für mich in den folgenden Jahren zum  Erdkunderaum  wurde.

Der Beginn dieses Entstehungsprozesses ist schon 30 Jahre her.

Dort kehrt sie nun auch wieder zurück! Nun sind fachdidaktische Perspektiven wieder ins Zentrum gerückt, nachdem ich mich lange Jahre  mehr mit  Medienbildung allgemein auseinandergesetzt hatte.

Allerdings trifft dies nicht nur zu, da mobile Endgeräte die Nutzung digitaler Dienstleistungen im Bildungsprozess vielfältiger haben werden lassen.

Da ich auch mit  mobilen Endgeräten im Klassenraum netzwerkgestützt schon ab 2001 Erfahrungen machen konnte, sind mir einige spezifische Besonderheiten dieser Anwendungsform geläufig.

Der primäre neuralgische Punkt war damals die W-LAN-Anbindung mit entsprechender Bandbreite und Zuverlässigkeit. Dieses Problem scheint bis heute nicht befriedigend gelöst worden zu sein. Die Akkuleistung warseinerzeit ein weiteres Problem!

Bedauern tue ich, dass die Größe der Arbeitsoberfläche im Augenblick nicht als wichtiger Aspekt didaktischer, gesamtkonzeptioneller Überlegungen  wahrgenommen wird. Darüber hinaus gibt es  noch nicht ausreichend Klarheit, welche  der Vielzahl von digitalen Dienstleistungen in welchem zeitlichen Umfang mit welchen Zielen im Bildungsbereich eingebettet sein sollten.

 

Eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Da die Zeitanteile insbesondere von Kindern und Jugendlichen mit Aufmerksamkeit auf Oberflächen digitaler Endgeräte zugenommen haben, verringern sich  Bewegungszeiten. Auch können diese Zeiten Einfluss auf Wahrnehmungs- und Konzentrationsfähigkeit haben.  Die isolierte Lösung durch vermehrte Unterrichtsanteile,  digital gestützte Bildung zu fördern, hat somit auch verantwortbare Grenzen. Folglich können Schulen dieses Problem nicht alleine lösen. Es ist eine tiefgreifende gesellschaftliche Aufgabe geworden.

 

Didaktisches Modell Dischba

Gerüstet mit vielen Erfahrungen und allgemeinen, fachübergreifenden, pädagogisch-didaktischen Modellvorstellungen für Unterricht in der digitalen Welt konzentriere ich meine Arbeit auf die Erdkundedidaktik.

Auf folgenden Gesichtspunkte der Arbeit auf Oberflächen der digitalen Welt beruht diese Arbeit:

  • Qualitätskriterien für Medienbildungskonzepte und auch für Medienentwicklungspläne
  • Medium Digital (Abk. einfach Medium), ein Milieu, in dem Denken und Handeln gelernt werden muss, damit dessen Dienstleistungen dem Nutzer und unserem einmaligen Lebensraum dienen.
  • Dynamisch-didaktische Orte
    • als Herausforderungen für die Lernenden 
    • und Wirkungsfelder pädagogisch-didaktischen Handelns der Lehrkräfte
      im digitalgestützten Unterricht.

 

Exemplarische Arbeit

Dies gelingt mir am besten  im  Fach Erdkunde.

Mit Google Earth Pro, Web-Version Google Earth und App-Version Google Earth kann dies exemplarisch fachdidaktisch sehr gut praxisbezogen thematisiert werden.

Wer Interesse hat, kann im Blog hier nachlesen, wie mit der digitalen Schulbank die digitale Welt beackert wird.  Nein, natürlich wie ich sie mit meinem mediumpädagogisch-didaktischen Modell sehe :)) und mich immer gerne einer konstruktiven Kritik stelle.

Der ursprüngliche Schwerpunkte von Dischba lag bei der Erschließung von Inhalten digitaler Medien (Text, Bild, Ton und Film) durch digitale Werkzeuge (Tools). Für die Erdkundedidaktik hat dies weiterhin große Bedeutung.

Raumbewusstsein im Kontext der digitalen Welt mit angewandtem Medialitätsbewusstsein (Begriffserläuterung) zu entwickeln, ist ein  zusätzlicher Anspruch geworden.

Alle bisher entwickelten Unterrichtsmaterialien auf der Basis von Smartnotebook, Powerpoint oder PDF-Dateien sind auf einer Seite zum Herunterladen zusammengefasst.

Zur Downloadseite…

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Clip: „100% proof God is real or Google Earth is fake“

Bildquelle: Computer + Unterricht, Nr. 109 (2018), S.21 (Friedrich-Verlag)
Beitrag: Gutenberg, Ulrich: „Augen auf! Kamerafahrten mit Google Earth Pro.

Ein in englischer Sprache erstellter Clip vom Autor „nightrain50″             versucht, die Existenz Gottes auf der Gundlage von  bildhaften Strukturen in geomorphologischen Formen auf der Erde zu beweisen.  Diese,  auf den ersten Blick erstaunliche  Beweisführung,   gibt Anlass,  sie nach der „Eintauchmethode“ zu untersuchen. Stichwortartig sind die Untersuchungsergebnisse in der Struktur Datenherkunft, Datenbeeinflussung, Datenvorführung und Datenverbreitung in einem Arbeitsblatt dokumentiert.

Zum ausgearbeiteten Arbeitsblatt (pdf) ….

Leeres Arbeitsblatt(pdf) zum Ausdrucken mit QR-Code zum Clip….

Unterrichtsanregungen

1. Es gibt weitere zur Untersuchung geeignete Clips bei You Tube, die  erkannte Muster willkürlich interpretieren. Häufig sind sie betitelt  mit Begriffen wie  „erschreckend“, „mysteriös“, „geheimnsivoll“.

Beispiele

Indianerkopf
Atlantis    
(Link zu einem ZEIT Artikel 2012…)

2. Insbesondere die geomorphologischen Strukturen auf dem Grund der Ozeane bieten reichhaltige Muster zur unterschiedlichen Interpretation an.  Wunderbare Suchaufgaben ergeben sich daraus, die insbesondere jüngere Schülerinnen und Schüler motivieren, auf dem virtuellen Meeresgrund von Google Earth zu „forschen“.  Ein Anlass, nach der ursächlichen Herkunft dieses Formenschatzes zu fragen!

Beispiele

Bischoff schaut zu.kml    (Bezug zum Titelclip)
Pferd.kml
Tierkopf.kml

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Kamerafahrten in Google Earth für den Unterricht

Augen auf!

Touren in Google Earth konstruieren dynamische Blicke  auf Ausschnitte des digitalen Erdmodells .  Mehr und mehr verfeinern sich diese Blicke in diesem virtuellen Raum hinein, weil Google mit verschiedenen technischen Ansätzen realitätsnahe, dreidimensionale Perspektiven erschafft. Auf der anderen Seite verbleiben große Bereiche mit schlechter Auflösung, wenig Aktualität und ohne StreetView-Fahrten  bzw. der neuen 3D-Aufnahmetechnik.

Nicht zuletzt deshalb aber auch aufgrund der vielfältigen Beeinflussbarkeit der digitalen Bilder wird die Entwicklung von  Raumbewusstsein hier untrennbar verknüpft mit Medialitätsbewusstsein. Eine besondere Herausforderung unserer Zeit, weil der Anteil der Welterkenntnis durch das Medium Digital zunimmt.

Ich sehe durch den reflektierten Umgang mit Google Earth im Unterricht viele Möglichkeiten, an beiden Aufgaben (Raumbewusstsein/Medialitätsbewusstsein) zu arbeiten. Ich gehe sogar davon aus, dass digitale Weltmodelle  den klassischen Atlanten überlegen sind, weil sie mit entspechenden Zusatzinformationen  den Raum anschaulicher wiedergeben.

Ein Experiment im Unterricht einer 5. Klasse zur Topografie von Niedersachsen und Deutschland hat mir gezeigt, dass sehr viele Chancen darin zu sehen sind, die Schülerinnen und Schüler mit einem digitalen Erdmodell vertraut zu machen.

Raumbewusstsein „System Erde“ (Erdkunde)

  • ländliche Siedlungen in den Großlandschaften Deutschlands
  • Eingriffe des Menschen in Ökosysteme erkunden (Erdkunde auch Biologie)
  • naturräumliche Faktoren für politische und wirtschaftliche Zusammenschlüsse sowie weltweite Disparitäten veranschaulichen (Erdkunde auch Politik/Wirtschaft)
  • historische Karten und alte Luftbilder/Satellitenbilder zum Vergleich Gegenwart und Vergangenheit nutzen (Erdkunde auch Geschichte)
  • Kamerfahrten zur geometrischen Formen auf der Erdoberflächen (Mathematik, hier auch Erdkunde)

Medienbildung

  • kritische Analysen von Videoclips mit Kamerfahrten aus  Google Earth, veröffenlicht in You Tube, durchführen (Medienbildung)

Kamerafahrten (Touren in Google Earth Pro)

Touren in Google Earth übertragen in Videoclips bieten die Möglichkeit, in überschaubaren Bereichen (Räumen) gezielte Einblicke zu geben. Unter Beachtung der Nutzungsbedingungen kann man solche Clips aus Google Earth heraus erzeugen und legal bei You Tube veröffentlichen.

Ein einfaches Bespiel zum Thema „Plastikmüll in den Weltmeeren“ als Unterrichtseinstieg.
Die Henderson-Insel…   (You Tube-Clip)

Wassereinzugsgebiet

Wassereinzugsgebiet Chosica Lima Peru.kmz
Im Frühjahr 2017 gab es in denTälern der Anden verheerende Überschwemmungen durch die Auswirkungen von El Niño.
z.B. berichtet  Die Zeit darüber….

Am Beispiel eines Seitentals des Hauptflusses Rio Rimarc werden die extremen natürräumlichen Bedingungen deutlich gemacht. Zusätzlich gibt es  verschiedene Informationen. Eine Modellrechnung wird zum Wassereinzugsgebiet angeboten,  die die gewaltigen Wassermengen verdeutlicht.

Eine Kamerafahrt über das Gebiet als Tour ist intergiert.

Von der Quelle bis zur Mündung (Talformen) am Beispiel der Werra

Werra_Talformen.kml
Werra, Fulda und Weser sind in ihren Verläufen eingetragen. Schwerpunktthema ist die Werra.  Es ist eine Kamerafahrt angelegt, die die Talformen Sohlental und Kerbtal verdeutlichen.  Aus dieser Tour können diese Talformen  und ihre Entstehung  erarbeitet werden (konzipiert für 5. Klasse im Zusammenhang mit der KLETT Erdkundebuch Niedersachsen).

Aktuell zum Thema : Gutenberg, Ulrich: Augen auf! Kamerafahrten mit Google Earth Pro. In: Computer+Unterricht (Friedrich-Verlag). Nr. 109, S.21/22, 1. Quartal 2018.

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Im Medium Digital mit Google Earth

05.06.18

Seit 2005 gibt es das digitale Erdmodell von Google im Netz. In den ersten Jahren nach der Veröffentlichung entstanden  vermehrt Publikationen an Universitäten und später auch bei Schulbuchverlagen zu diesem GIS-System.

Entsprechend der unbefriedigenden Ausbildungs- und Ausstattungssituationen im Bildungsbereich hinsichtlich der didaktischen Einbettung digitaler Technologien im alltäglichen Unterricht ist jedoch bis heute das Potenzial dieser virtuellen Erde nicht   genügend pädagogisch-didaktisch ausgeschöpft.

Dies ist sehr bedauerlich, weil in der Zwischenzeit sich das Potenzial hinsichtlich der Qualität und Nutzungsmöglichkeit sehr stark positiv entwickelt hat.

Seit 2015 steht Google Earth Pro (GEP) kostenlos zur Verfügung, sodass eine ansehnliche Werkzeugpalette für die Erschließung dieser digitalen Welt frei zur Verfügung steht.  Auch die Qualität der Aufnahmen und insbesondere die 3D-Ansichten ergeben immer realitätsnähere Abbilder von der Erdoberfläche bis in die Tiefen der Ozeane hinein.

Da es von den Nutzungsbedingungen her möglich ist,  bei You Tube Filme mit Inhalten aus GEP zu veröffentlichen, findet man dort auch eine Fülle von Publikationen. Leider überwiegend von Laien, häufig nur Anleitungen zur Nutzung von GEP und viele sensationsorientierte  bis hin zu verschwörungstheoretischen Clips.

Aus diesem Grund werden bei Dischba in nächster Zeit unterschiedliche Angebote für den Unterricht auf der Basis von GE bereitgestellt.

Diese Angebote gliedern sich in drei Bereiche:

  1. mit KMZ-Dateien, die nach dem Start direkt in der Arbeitsumgebung von GEP genutzt werden können und mit KML-Dateien, die im augenblicklichen Entwicklungsstand in der Web-Version von GE mit Chrome lauffähig   sind sowie mit den App-Versionen eingesetzt werden können.
  2. auf der Grundlage von Touren in GEP (Kamerafahrten über die virtuelle Erde) können innerhalb der Programmumgebung direkt Videos erstellt werden, die in  abgestuften Qualitätsstufen und in unterschiedlichen Formaten gespeichert werden können.   Sie bilden die Grundlage für YouTube – Veröffentlichungen.
  3. Mein Ansatz, im Medium Digital Bewusstsein zu entwickeln, wird durch die Untersuchung von You Tube Videos als auch in GEP selber angewendet. Dabei werden medienethische als auch fachliche Aspekte beleuchtet.   Mit der Eintauchmethode werden  Daten hinterfragt.

Zum Einstieg stelle ich ein kleines Anwendungspaket  zur Verfügung, welches für eine 5. Klasse im Fach Erdkunde erarbeitet wurde.

Mit der zusätzlichen Datei zum Thema Plastikmüll steht schon ein Beispiel zur Verfügung, bei dem eine Kamerfahrt als Unterichtseinstieg eingesetzt werden kann.

https://digitale-schulbank.de/downloads/Plastikmuell.kml

KMZ-Dateien für GE und GEP

 

KML-Datei für   die Web-Version mit Chrome und der GE-App

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Arbeitsblatt zur Medienanalyse nach der Eintauchmethode für mobile Geräte

Der Einstieg in die Erschließung von Online-Medien  erfolgt in den hier vorgestellten Beispielen anhand von Erklärvideos auf analogen Arbeitsblättern.

Zum digitalen Online-Medium gelangen die Schülerinnen und Schüler über einen QR-Code auf dem Blatt.  Mit mobilen Endgeräte kann darüber das Medium abgespielt und untersucht werden.

Inwieweit ein analoges Arbeitsblatt zur Erschließung ausreicht, kommt auf die Unterstützungsmöglichkeiten des mobilen Endgerätes an. Insbesondere für eine Ergebnispräsentation der Erschließungsergebnisse werden Screenshots, Schlüsselwörter und Zitate benötigt.  Der Einsatz eines Präsentationsprogramms ist dabei sinnvoll.

 

Weitere Erläuterungen zur Eintauchmethode in einer Lehrkräftehandreichung findet man als PDF-Datei  hier…

 

Arbeitsblätter als pdf-Dateien   (NEU)

AB 1 Internet der Dinge einfach erklärt

AB 2 Überfischung der Meere

Zu diesen Clips gibt es bereits Versionen digital in den Formaten:

Powerpoint
Arbeitsumgebung „Internet der Dinge einfach erklärt“   
Arbeitsumgebung Überfischung

Smartnotebook
Arbeitsumgebung „Internet der Dinge einfach erklärt“
Arbeitsumgebung Überfischung
 

 

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Landwirtschaft in einer globalisierten Welt – Wie werden wir alle satt?

Abb. Screenshot aus dem Unterrichtsmaterial 
(Torben Mau)

Die Arbeits- und Lernumgebung „Landwirtschaft in der globalisierten Welt“ ist von Torben Mau erarbeitet worden.

Sie ist auf der Grundlage des Orientierungsrahmens für den Lernbereich Globale Entwicklung (2016), dem Orientierungsrahmen „Medienbildung in der Schule“ (2015) und den KC Gymnasiale Oberstufe Politik-Wirtschaft für Niedersachsen (2007) entstanden.

Der Schwerpunkt des Unterrichtsmaterials ist der Erklärfilm  Welternährung“ aus der Reihe WissensWerte von /e-politik.de/ .

Modellhaft sind Arbeitsformen, Methoden und Arbeitsaufträge in eine Struktur gebracht worden, die für die Auseinandersetzung mit der Fragestellung „Wie werden wir alle satt?“

im Kursverband der gymnasialen Oberstufe geeignet sind.

Die Materialien sind wie die Lizenzbedingungen des Erklärvideos ebenfalls unter CC-Lizenz gestellt.

Herunterladen lw_globalisierte_welt_mau.notebook   von Torben Mau

Erklärvideo Welternährung bei edeos.org zum Herunterladen

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Die Natur macht es uns vor!

Link zum Clip…

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Medialitätsbewusstsein im Unterricht entwickeln

Beitrag im Heft:

Politik in Erklärvideos

Exemplarische Analyse von Animationsclips
CuU 103 / 2016, S.40/41

Der Beitrag bezieht sich auf die beiden Clips
„Teure Schnäppchen“ und “ Fleisch“  (WissensWerte)

Links zu den Materialien bei Dischba:

– Teure Schnäppchen (WissensWerte) –
Politische Bildung vertiefen

–  Material zu Erklärvideo Fleisch von
e-politik WissensWerte

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Unterrichtidee zum Clip „MINT erklärt die Welt“ (edeos.org)

Screenshot aus "MINT erklärt die Welt" (edeos.org)

Wie angekündigt eine Unterrichtsidee zur Erschließung des Erklärvideos „Mint erklärt die Welt“.

Aus dem Clip wird das physikalische Thema Licht herausgegriffen. Am Beispiel des menschlichen Auges wird das Phänomen kurz verdeutlicht. An entscheidender Stelle für die grundlegende Erkenntnis, wie Menschen die Welt visuell wahrnehmen können, wird im Sprechertext falsch erklärt. Um zu verstehen, dass wir die Welt nicht unmittelbar wahrnehmen können, kann dieser Fehler konstruktiv aufgegriffen werden. Grundlegendes Verständnis zur Entwicklung von Medialitätsbewusstsein (siehe Text) kann so gefördert werden.

Version ohne Videodatei (bei Nutzung der SNB-Version 16 integrierter Youtube-Frame) edeosmintohne.notebook
Version mit Videodatei edeosmint.notebook

   Powerpoint-Version:  edeosmint.pptx

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„Digitale Dienstleistungen“ – Computer und Unterricht H.102, Mai 2016 erschienen!

Mit dem Editorial des Heftes im Folgenden!

Einblicke in die Konzeption und Intention des Heftes:

Digitale Dienstleistungen

Eine Einführung in das Heft von Ulrich Gutenberg

Die ursprüngliche Intention dieses Heftes entwickelte sich aus der Frage danach, welche Konsequenzen aus digital technologischen Automatisierungsprozessen für den Bildungsbereich zu ziehen sind. „Automatisierung“ war daher der erste Arbeitstitel dieses Heftes. Einfacher, schneller und ubiquitär verfügbar zu sein, erzeugt nicht zwangsläufig Bildung, zumal es auf die Interessen ankommt, die hinter der Bereitstellung niederschwelliger Zugangsmöglichkeiten und intransparenten Automatisierungsprozessen stecken.

Der Blick auf „Digitale Dienstleistungen“ im schulischen Bildungsprozess öffnet dagegen einen weiteren Horizont. Hierbei geht es darum, welche Leistungen aus dem Spektrum der digitalen Angebote der heranwachsenden Generation tatsächlich dienen – und zwar im eigentlichen Sinne „dienen“, um bestimmte Bildungsziele zu erreichen und nicht stattdessen die Schülerinnen und Schüler zu „Dienern“ im virtuellen Milieu werden zu lassen. Mit dieser Perspektive auf den Bildungsprozess junger Menschen eröffnete sich zudem auch eine breitere Wahrnehmung der Vielfalt digitaler Dienstleistungsangebote. Aus diesem Spektrum kann das Heft nur einen kleinen Ausschnitt bieten.
Künftig sollten verstärkt Erfahrungen gesammelt und weitergegeben werden, um digitale Dienstleistungen im Bildungsbereich sinnstiftend zu integrieren. Gleichzeitig müssen dabei die tatsächlichen Wirkungsgrade verantwortungsvoll und frühzeitig angemessen beurteilt werden. Dies ist in den zurückliegenden Jahren kaum befriedigend gelungen, denn immer wieder wurden neuen Geräteklassen bzw. Softwareentwicklungen voreilig überzogene Bildungspotenziale zugesprochen. Im Basisartikel wurden deshalb u. a. Kriterien aufgestellt und Fragen formuliert, um damit auf zukünftige technologische Entwicklung für den Bildungsbereich differenzierter zu reagieren. Der Beitrag „Big Data auf Bildungsplattformen“ (S. 10 – 11) wagt einen Blick in eine mögliche Zukunft und stellt die Frage, was maßgeschneiderte digitale Dienstleistungen bewirken könnten.

Verschiedene Beiträge zeigen, wie komplexe Digitaltechnologie und spezifische digitale Dienstleistungen, die eine erhöhte Fach- und Bedienkompetenz erfordern, beispielsweise im naturwissenschaftlichen Unterricht eingesetzt werden und zu vertieften Lernprozessen beitragen können (s. z. B. S. 12 –15).

Unterschiedliche digitale Dienstleistungen können Lernprozesse auf vielfältige Art unterstützen und begleiten. Beispiele für unterschiedliche Fächer und methodischdidaktische Unterrichtskonzeptionen werden auf S. 16 – 30 vorgestellt.

Die Reflexion über Chancen und Grenzen verschiedener digitaler Dienstleistungen sollte ebenfalls immer wieder Thema des Unterrichts sein. Wie entsprechende Unterrichtsansätze aussehen können, das zeigen exemplarisch die beiden Beiträge zu digitalen Lernspielen und zu Erklärvideos auf S. 31 – 37.

Im Werkstatt-Teil und im  Magazin dieser Ausgaben werden darüber hinaus unterschiedliche digitale Dienstleistungen u. a. zur Unterstützung der Inklusion in Schulen, für biologische Exkursionen und für den Bereich „Deutsch als Fremdsprache“ vorgestellt.

Insgesamt reicht es nicht mehr aus, die typischen digitalen Inhaltsmedien wahrzunehmen oder gar nach lupenreinen didaktischen Medien zu suchen. Wir müssen lernen, unsere Mediennutzung als bewusstes Eintauchen in ein komplexes digitales „Dienstleistungsmilieu“ zu verstehen und dies den Schülerinnen und Schülern in einem zeitgemäßen Unterricht auch angemessen zu vermitteln.

Quelle: Computer und Unterricht H.102, S.1, Friedich-Verlag, Mai 2016

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MINT erklärt die Welt – Ein Clip von edeos.org

„Warum schmeckt Erdbeereis so lecker? Und wie groß ist unsere Galaxie?

Die MINT – Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) helfen dabei die Welt zu verstehen, im Kleinen wie im Großen. Unser Imagefilm zeigt, wie vielfältig der MINT Bereich ist und dass er alle unsere Lebensbereiche durchdringt.

Der kurze Imagefilm basiert auf Realfilmaufnahmen, die mit hochwertigen Animationen überlagert werden. Er ist für eine Zielgruppe zwischen 8 und 12 Jahren konzipiert. Der Film hat eine Creative Commons Lizenz und kann kostenfrei genutzt, vorgeführt, vervielfältigt und geteilt werden. Wir möchten so für alle, die in diesem Bereich arbeiten, ein hochwertiges, kostenfreies Medium zur Verfügung stellen. Der Film wurde finanziell von der Wallbusch Stiftung gefördert“

(Quelle: http://edeos.org/projekte/mint-erklaert-die-welt/, 19.05.16)

Methodisch eintauchen in den Clip erfolgt später 🙂

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