Im semiariden Westen der USA mit Google Earth

Oil wells near Dickinson, North Dakota, USA,
Aufnahmeort: 46° 53′ 28.81″ N, 103° 08′ 17.01″ W  
Quelle: eingebettet aus Wikimedia Commons Autor: Acroterion, CC BY-SA

Unterrichtsmodell für Lehrkräfte

Inhalt
1. Hinweise und Hinführung
2. Unterrichtsmodell
3. Vorgehensweise
4. Aktueller Blick auf den Raum
5. Methode
6. Anregungen
7. Themen
8. Dokumentationsmöglichkeiten
9. Digitalspezifische Kompetenzen

  1. Hinweise: Die eingebundenen Google-Earth-Dateien (Format KML) im Text können in der Web-Version von Google Earth in aktuellen Browsern nach dem Download importiert werden. Dies gilt ebenso für App-Varianten mobiler Endgeräte, die kostenlos in den App-Stores heruntergeladen werden. Die Dateien müssen aus den Apps ebenfalls importiert werden. Falls man Google Earth Pro für PC, Mac oder Linux installiert hat (ebenfalls kostenlos), startet die Datei nach dem Aufruf automatisch.

Raumbeispiele als exemplarische Sammlung zum Thema:
Diese Sammlung ist nur in Google Earth Pro lauffähig!
Orte, Overlays, Touren und Informationen für den Untersuchungsraum „Great Plains“
…als KML-Datei
…auch als KMZ-Datei (gepackte Dateivariante)

Oberflächlich betrachtet und in die Tiefe geschaut

Ein Raum, der in den letzten 150 Jahren durch Besiedlung (Homestead Act in Wikipedia ), Verkehrswegeentwicklung (Eisenbahn: Geschichte der Eisenbahn in Nordamerika bei Wikipedia) , intensive Landwirtschaft (Great Plains – USA-Wiki.de) und Energiegewinnung (Energiemix – bpb) stark überformt wurde. Schon oberflächlich erkennbare Merkmale veranschaulichen eindrucksvoll, welchen Einfluss der Mensch auf den Naturraum hat. Aktuell sind Frackingaktivitäten in diesem Großraum (Hydaulic Fracturing bei Wikipedia) zu erwähnen, die von herkömmlichen Bohrungen von oben optisch unterschieden werden können.

Da die Great Plains vor europäischer Einwanderung von indigenen Völkern bewohnt wurden, weist ein Vergleich eindrucksvoll darauf hin, wie auf ökonomische Prinzipien fokussiertes Handeln das Ökosystem Erde überformt.
Die indigenen Völker (Wikipedia), die vor dem Eindringen dort lebten, nutzten den Raum extensiv im Einklang mit der Natur. Mahnend dafür steht die weitgehende Vernichtung oder Verdrängung dieser indigenen Völker. Im Zuge der Verdrängung wurden ebenso die Bisonbestände nahezu ausgelöscht. Von den geschätzten mindestens 30 Mio. Tieren reduzierte sich der Bestand zwischenzeitlich auf wenige hundert. Heute sollen es noch 30 000 Exemplare sein, die sich in der Größenordnung nur durch die Einrichtung von Nationalparks im 20. Jahrhundert vermehren konnten.
Siehe dazu Bisonbestände der Prärien in der Wikipedia und alternativ andere Zahlen von der Deutschen Welle !
Die natürliche Vegetation der Steppenlandschaft (Prärie) -Wikpedia– ist weitgehend verschwunden.

Aufgehäufter Berg von Bison-Schädeln, Mitte der 1870er Jahre in der nordamerikanischen Prärie
Quelle: eingebettet aus Wikimedia Commons, Gemeinfrei

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