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Ziele

Die Bereitstellung eines Lehr- und Lernmilieus, das die Informations- und Kommunikationstechnologien didaktisch reduziert in den Bildungsalltag integriert. Dabei ist das zentrale Anliegen in der „Wiederentdeckung“ des eigentlichen Unterrichtsinhalts durch die Wahrnehmung der fachlichen Inhalte und deren analytischen sowie kritischen Beleuchtung zu sehen. Methodisch-didaktisch steht die Erschließung von Informationen (Quellen) folglich im Mittelpunkt.

Strukturierte und beherrschbare Bereitstellung von Lerninhalten
in einer völlig unüberschaubaren digitalen Welt

Verschiedene Aspekte zeigen in diesem Zusammenhang auf, in welchem komplexen Gefüge die IuK-Medien im Unterricht methodisch verankert sein sollten.

Acht Didaktische Orte

Herunterladen…. Acht Didaktische Orte  (pptx-Datei)  NEU14.09.14

Immer wieder wurde mir im Zusammenhang mit den mediendidaktischen Überlegungen zu Dischba die Forderungen vorgetragen, nicht den Umgang mit der Software Smartnotebook und dem Smartboard in den Mittelpunkt zu stellen. Dies war niemals beabsichtigt, aber zwangsläufig geschehen, da mit Dischba immer intendiert ist, den Zusammenhang von Werkzeug, Methode und Inhalt inklusive der Lernaktivitäten im alltäglichen schulischen Bildungsprozess aufzuzeigen.

Ich habe die Kritik aufgenommen und sehe dabei auch die Verantwortung allgemeingültigerer Kriterien zu artikulieren, an denen digitale Arbeits- und Lernarrangements sich messen lassen müssen. Mit den ersten 6 Didaktischen Orten liegt der Schwerpunkt auf dem aus meiner Sicht vernachlässigten Bereich der individuellen Lernphase (Think). Mir erscheinen in der öffentlichen Diskussion die Vorzüge digitaler Technologie in den Bereichen Kommunikation und Kooperation ( Pair / Share ) übermäßig dominant zu sein. Mit der eigentlichen Basis, – der grundsätzlichen Aufnahme- und Denkfähigkeit – , wird sich weniger beschäftigt.

Im Vortrag am Tag der Medienkomptenz  2013 in Hannover wurden sechs Didaktische Orte abstrahiert und mit exemplarischen Unterrichtsmaterialien veranschaulicht. Sie wurden im april 2014  ergänzt durch die bisher nicht ausgearbeiteten Orte  Lernortunterstützung und Kommunikationsbewältigung.

Die sechs didaktischen Orte des individuellen Lernens auf angemessenen digitalen Arbeitsoberflächen und den dazugehörigen Werkzeugen

1. Zielgerichtete Aufmerksamkeit

Die intensive, inhaltliche Beschäftigung und Wahrnehmung schulspezifischer Themen von digitalen Oberflächen ist nicht selbstverständlich. Wir alle sind verführt, zu den häufig kommerziell motivierten und von dort aus meisterlich gezielt angesprochenen Reizen abzudriften. Auf der Suche und Zusammenstellung von Unterrichtsmaterialien ist einer der didaktischen Orte, die gezielte Wahrnehmung und Auseinandersetzung mit Inhalten sowie deren Reflexion zu fördern. Mit Inhalten, die jenseits der großen Verführer im „Klick- und Wischuniversum“ bestehen.

Das exemplarische Beispiel „Genaues Beobachten“

Am Beispiel einer Unterrichtsreihe „Niedersachsen mein Lieblingsland“ wird dieser Ort veranschaulicht. Mit der intensiven Auseinandersetzung von Filmclipinhalten (Schlüsselbilder) sowie einem Sachtext (Schlüsselwörter) von der offiziellen Seite des Landes Niedersachsen wird Topgraphie thematisiert. Dabei trifft man nachweislich auf einen hohen Grad der Auseinandersetzung mit den Materialien und topographischen Inhalten zum eigenen Bundesland. Beispielsweise hat eine Schülerin einer 5. Klasse darauf bestanden, dass ein Schlüsselbild mit jungen Robben aus einer Robbenaufzuchtstation in der Nähe von Cuxhaven sei. Begründung: So sehen die Fliesen dort aus! Zielgerichteter kann kaum ein Bild wahrgenommen werden!

Leider ist der ursprüngliche Film, welcher zum Herunterladen auf der Seite nun nicht mehr bereitsteht, in dieser Form aktuell nicht nutzbar. Auf der Kinderseite des Landes Niedersachsen steht ein weiterer Imagefilm zum Herunterladen zur Verfügung.

 

2. Substanzielle Denkfähigkeit

Immer mehr Computer-Automatismen ziehen in unseren Alltag ein. Unter der propagierten Prämisse, dass alles einfacher und schneller sei, bleibt die Frage offen, was die „Köpfe“ der heranwachsenden Generation noch an substanzieller Denkfähigkeit (Eigenleistung) benötigt, um die Autonomie des Denkens als Grundlage der Kritikfähigkeit nicht zu verlieren.

Das exemplarische Beispiel „Zahlenverständnis“

Mit Beispielen zum Zahlenverständnis werden bei Dischba Anregungen mit praxiserprobten Inhalten gegeben. Nicht die Aussage, dass Kinder der 5. Klasse mit Tabellenkalkulation Diagramme erstellen können ist bedeutsam, sondern die Fähigkeit und Fertigkeit selber den gedanklichen Weg von der Zahl zu einer sinnvollen Visualisierung zu durchblicken. Allein der Umgang mit Zahlen verschiedenster Art und Größe in graphische Formen zu bringen, ist eine substanzielle Denkleistung. Mit dem Material werden die Werkzeuge zur Gestaltung von Visualisierungselementen einbezogen, nicht aber die Algorithmen zu deren automatisierten Produktion. Die Beispiele für ein Altersstruktur-Diagramm und ein Kartodiagramm zur Weltbevölkerung stehen dafür hier zur Verfügung.

 

3. Reflexive Achtsamkeit

Ein bedeutendes öffentliches Diskussionsthema ist die intensive Computernutzung von Kindern und Jugendlichen. Sucht, Verdummung und andere negative Attribute dominieren die Diskussion. Sehr prägnant hat sich der viel publizierende Hirnforscher Prof. Dr. Manfred Spitzer damit in die Bestsellerliste des Spiegels katapultiert.

Die hier herausgestellten acht Didaktischen Orte rücken genau das Gegenteil in den Mittelpunkt und stellen Qualitätsmerkmale für zeitgemäße Integration digitaler Medien und Werkzeuge in den Mittelpunkt.

Dazu gehört die reflexive Achtsamkeit, d.h. die Fähigkeit sich zu hinterfragen und sich zu prüfen, wie der stark Einflüsse der digitalen Medienwelt wirken. Im schulischen Kontext bedeutet dies, die Schülerinnen und Schüler dabei zu unterstützen, sich selber in dem Ränkespiel um die Aufmerksamkeit zu erkennen.

Das exemplarische Beispiel „Lernen über Lernen“

Zielgerichtete Aufmerksamkeit mit spielerischen Angeboten zu erreichen, ist ein anspruchsvolles Werkzeug pädagogisch-didaktischer Professionalität. In einer allgegenwärtigen Angebotsschwemme digitaler Spielangebote ist dabei neu zu berücksichtigen, die Kinder und Jugendliche dafür zu sensibilisieren, womit und wobei sie wirklich versprochenes Lernen verwirklichen. Mir fallen in diesem Zusammenhang immer die multimedialen Sprachlernprogramme ein, von denen häufig vollmundig versprochen wird, in wenigen Wochen spielerisch eine Sprache zu erlernen.

Am Beispiel eines einfachen und auch selber erstellbaren Topographiespiels kann Selbstreflexion bei Schülerinnen und Schülern, hier 5. Jahrgang, angestoßen werden. Begeistertes und schnelles regieren auf eingeblendete Städtenamen in Niedersachsen mit Klicken an die richtige Stelle einer stummen Karte bedeutet noch lange nicht, dass Städtenamen aus dem Kopf auf einer digitalen oder analogen Karte eintragen werden können. Weiß man von sich, wie man lernt und was im welchem Kontext an substanzieller Denkfähigkeit gebraucht wird, behält man Autonomie.


4. Technologieverständnis

Die drei erstgenannten Didaktischen Orte beziehen sich auf allgemeine pädagogisch-didaktische Aspekte des Bildens. Die folgenden rekrutieren sich aus den spezifischen Besonderheiten der Digitaltechnologie.

Das exemplarische Beispiel „Pixel-Verständnis“

Um einschätzen zu können, was und wie sich durch Technologie in unserer Konstruktion von Wirklichkeit verändert, bedarf es der Kenntnis spezifischer Grundlagen dieser Techniken. Am Beispiel der Auseinandersetzung mit dem Grundelement aller Visualisierungen an digital erzeugten Oberflächen, dem Pixel, wird dieser Didaktische Ort aufgegriffen.

Schülerinnen und Schüler spielen im ersten Beispiel selber Computer, indem sie „Pixel“ zusammensetzen und dabei wichtige Eigenschaften von Pixeln und digitalen Bildern erfahren. Hier steht eine Sammlung von Screendesign-Experimenten (Beta-Version) zur Verfügung, die sich zusätzlich mit der Folienaufteilung, Farben und Schriftarten beschäftigt.

Im 2. Beispiel, welches das Thema Computer-Automatismen (siehe substanzielle Denkfähigkeit) einbezieht, übernimmt der Lernende die Aufgabe von Algorithmen, die bei moderner Erzeugung von Kartenwerken aus digitalen Satellitenbildern die Klassifizierung von Flächen übernehmen.

 

5. Informationsbewältigung

Die durch das Internet unüberschaubare Menge an selbstverständlich zur Verfügung stehenden Informationen ist eine der herausragenden Errungenschaft der Digitaltechnologie. Welchen Anteil kann das staatlich organisierte Bildungswesen beitragen, diesen „Informationstsunami“ zu kanalisieren?

Das exemplarische Beispiel „Wikipedia “

Es ist empirisch nachgewiesen, dass der überwiegende Anteil der Schülerinnen und Schüler im ersten Zugriff ihre Fragen oder Inhalte über Wikipedia angehen. Dieses Phänomen wird im hier dargestellten Beispiel konstruktiv aufgegriffen und dabei in den Zusammenhang mit Medienkritik und Urheberrecht gestellt. Zwei weitere Beispiele stehen hier zur Verfügung (Fracking und Mali).


6. Werkzeugbeherrschung

Der versierte Umgang mit relevanten Werkzeugen, die zu „Schul-Arbeit“ passen und gleichzeitig hinführen zu einer modernen Berufswelt, sollte selbstverständlich sein. Meine langjährigen Beobachtungen können dies nicht bestätigen. Dazu könnten hier viel Fragen aufgeworfen werden. Bei Dischba ist „schul-arbeits“ spezifische Werkzeugbeherrschung ein wichtiges Thema und wird unter dem Attribut VERWANDT konzeptionell erfasst ( Die acht Attribute und den Beitrag Medienkonzeptentwicklung an Schulen: 8 x V = Qualität. Die hier ausgewählten Beispiele des Didaktischen Ortes der Werkzeugbeherrschung beziehen sich auf Gestaltung und Erschließung.

Exemplarische Beispiele „Gestaltung und Erschließung “

Grundvoraussetzung für die Konzentration und Verarbeitung von Fachinhalten ist die weitgehend automatisierte und zielgerichtete Anwendung von zur „Schul-Arbeit“ passenden Werkzeugen. Wer das Schreiben von Buchstaben erst auf der grundsätzlichen Eben des motorischen Lernens tätigt, verknüpft die Wortinhalte kaum mit umfassender Bedeutung. Je komplexer die Sätze und die Texte werden und je schlechter ein Mensch Schreiben und auch Lesen automatisiert hat, je unfähiger steht er dem Textverständnis gegenüber. Wenn man sich dagegen anschaut, wie die jetzige Schülergeneration beim bildungsrelevanten Umgang mit digitalen Werkzeugen überschätzt wird und solche Werkzeuge wenig systematisch im Schulalltag geübt werden, dann wächst die Bedeutung dieses Didaktischen Ortes. Die zur Verfügung stehenden Werkzeuge in komplexen digitalen Systemen sind nur einzeln betrachtet trivial, in ihrem sinnhaften und zielgerichteten Anwenden hingegen anspruchsvoll. Sie benötigen Übungs- und Erfahrungszeit.

So wird Bildgestaltung im schulischen Kontext immer noch überwiegend dem Fach Kunst zugeordnet und die Gestaltung von Präsentationsfolien den Formatvorlagen von Präsentationssoftware.

Da aber Prozesse selbstgesteuerter Informationserschließung bis hin zur Vorführung erarbeiteter Erkenntnisse unter den Erfordernissen des lebenslangen Lernens und darauf abgestimmten Unterrichtsverständnis beruhen sollten, müssen dazugehörige Methoden und deren Werkzeuge im selbstverständlichen Zusammenhang der hier aufgezeigten Didaktischen Orte integraler Bestandteil der Fächer werden. Dabei darf die didaktische Reduktion nicht im Primat der Computer-Automatismen (siehe substanzielle Denkfähigkeit) erfolgen.

Das Beispiel reflektierter Gestaltung von Präsentationsfolien und insbesondere dabei die Aufteilung von Inhalten nach der Drittelregel (siehe Bild oben) dient hier als erste Veranschaulichung des Didaktischen Ortes Werkzeugbeherrschung.

Die systematische Erschließung eines Videoclips, mit dem Ziel grundlegende Aussagen herauszuarbeiten (Beispiel Nutzungskonflikte am Steinhuder Meer), stellt die erschließende Werkzeugbeherrschung in den Mittelpunkt.

Unter Herunterladen findet man noch weitere Beispiele, die zu den Didaktischen Orten passen. Alle Materialien sind nach diesen sechs Besonderheiten erstellt worden.

Anmerkung: Die Zusammenstellung dieser Inhalte erfolgte für einen Vortrag am „Tag der Medienkompetenz“ in Hannover am 07.10.2013.

 

Plus 2

7. Lernortunterstützung

Die auffälligen technischen Entwicklungen bestehen zurzeit nicht in vollständig neuer Technologien, sondern in Konvergenzen verschiedener, unterschiedlicher Technologien, die dann häufig zu neuen Anwendungsfeldern führen. Die Informations- und Kommunikationstechnologien haben dabei große Bedeutung. Über die Auswahl solcher mobilen und/oder stationären Geräte mit deren digitalen Werkzeugen und Vernetzungen ist auf der Grundlage der zur Verfügung stehenden Möglichkeiten kompetent zu entscheiden.

 

 8. Kommunikationsbewältigung

Die Wissenschaft geht davon aus, dass wir nicht mehr als etwa 150 Menschen als ihr persönliches „Netzwerk“ erfassen können. Auch können wir bei Präsentationen nur wenige visualisierte Inhalte aufnehmen und haben oft Schwierigkeiten, dem Parallelgeschehen von Visualisierung und Verbalisierung (Folien/Vortrag) zu folgen.  Es ist auch bekannt, dass geschickt konstruierte Filmgeschichten uns  unbewusst in unsere Haltung und Empfindung beeinflussen, ohne dass wir gleich die Ursachen dafür erkennen können.

Wir sind also in unserer Aufnahmefähigkeit  sehr begrenzt!

Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, wenn viele Untersuchungen zeigen, dass computergestützter Medieneinsatz nicht automatisch zu den gewünschten Lernerfolgen führt. So bieten im Zusammenspiel mit den oben aufgezeigten Didaktischen Orten die Interaktionsmöglichkeiten Mensch-Maschine  und den Mensch-Mensch-Kommunikationen direkt oder indirekt über Maschinen  hervorragende Möglichkeiten, jedoch benötigt man zu deren Entfaltung Methoden und Strategien.

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4 Kommentare

3 Pings

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  1. Janka

    Kann mich vielen Punkten nur anschließen. Es wird viel zu viel geredet, was alles nicht geht, dass zu viel Technik den Unterricht nur stört und die Schüler abgelenkt werden. Aber sind wir doch ehrlich, war das nicht schon immer so? Egal welches Medium man verwendet, wird es Schüler geben, die es verstehen es zu missbrauchen – aber eben auch solche, die damit zu ganz neuen Ergebnissen kommen.
    Handyverbot in der Schule ist gut und schön – der Alltag unserer Schüler spielt sich jedoch am Handy ab und da ist das SMART Board nur ein kleiner Baustein in die richtige Richtung.
    Ich selbst unterrichte seit über 10 Jahren digital (SMART Board und inzwischen mit iPads). Meine Schüler haben mir bisher immer nur zugestimmt, dass mit diesen Methoden der Unterricht interessanter, wirklichkteitsnäher und aktueller ist – und dass Schule wieder Spaß macht.

  2. Ebene

    Moderne Medien helfen, den Unterricht interessanter und zeitgemäßer zu gestalten. Egal, was manche Lehrkraft davon halten mag, die Kinder leben täglich mit modernen Medien- Schule kann und darf da nicht eine „Insel der Technikfreiheit“ sein.
    Trotzdem ist die Lehrperson, der Inhalt und die Beziehungsebene für gelingendes Lernen essentiell!

  3. harald wilfer

    es geht immer um das lernen: alles, was das lernen ermöglicht und erleichtert, muss erlaubt sein. hierzu gehört vor allem der freie zugang und die freie nutzung aller verfügbaren medieninhalte. das betrifft die karten, die bilder, die filme und die daten der oben vorgestellten und der noch zu entwickelnden projekte. vielen dank uli für deine tolle webseite und die gelungene darstellung der „didaktischen orte“!

    lieber Harald,
    über deine anerkennung und wertschätzung meiner arbeit freue ich mich sehr:)
    ulli

  4. mazema

    Wenn für mich als Lehrer die Möglichkeit besteht, digitale Medien für den Unterricht zu verwenden, dann sollte ich diese doch auch auf jeden Fall nutzen!
    Die derzeitigen Kinder wachsen in einer Welt auf, in der unterschiedlichste Medien Alltag sind. Wenn die aber im SCHULalltag mit Absicht völlig ausgeklammert werden, fehlt in meinen Augen ein wichtiger Teil.

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